Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz der Kaisertreuen Jugend!

Die Kaisertreue Jugend ist eine Vereinigung junger Monarchisten, die sich für die Einführung der Monarchie in Deutschland stark macht. Wir treten ein für eine parlamentarische Monarchie als Staatsform für Deutschland. Die positiven Vorbilder in anderen europäischen Ländern sind unser Antrieb. Wir laden jeden herzlich ein, sich in der Kaisertreuen Jugend aktiv zu beteiligen und damit einzutreten für eine intensivere Bindung der Bürger an den Staat und für ein besseres Ansehen Deutschlands in der Welt.
 
SKKH Georg Friedrich v. Preußen,
Chef des Hauses Hohenzollern
(Thronprätendent)
Aktuelles
   
  1. Monarchieforum in Laufen an der Salzach

Am letzten Septemberwochenende 2008 fand in Laufen an der Salzach das 1. Monarchieforum statt. Am Freitag abend wurde die Tagung durch den Bürgermeister der Stadt Laufen, Hans Feil, sowie den kommisarischen Sprecher der Deutschen Monarchistischen Gesellschaft, Henning von Normann, eröffnet.

Referenten und Themen:

Professor Karl Freiherr von Aretin hielt den Eröffnungsvortrag über die Restaurationsbemühungen in Bayern nach 1918. Dabei war vor allem dem auswärtigen Publikum kaum bewußt, daß kurz vor und sogar noch während der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten in Deutschland die Einführung einer Monarchie in Bayern kurz vor der Verwirklichung stand, ebenso unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg unter Kronprinz Rupprecht. Beide Versuche scheiterten jedoch; der erste an der Übermacht des Hitler-Regimes, der zweite an den Vorbehalten der amerikanischen Militärregierung.

Professor Reinhard Heydenreuter, promovierter Historiker und Jurist und als solcher ehemaliger Lehrbeauftragter für Verfassungsgeschichte an der Universität Augsburg, äußerte sich grundsätzlich sehr positiv über die Monarchie. Er referierte über die Rechtsstellung des bayerischen Adels nach 1918. Ferner bemerkte er, daß das in den Verfassungen der deutschen Länder zementierte Republikprinzip nach seiner Auffassung in einem zunehmend geeinten Europa, welches zu einem großen Teil aus demokratischen Monarchien besteht, keinen Bestand mehr haben wird. Es müsse nur einmal jemand seine Bedenken vor die Europäischen Gerichtshöfe bringen, und vielleicht sehen wir dieses Prinzip bald fallen.

Günter G. A. Marklein, stellvertretender Vorsitzender des "Bismarckbund" war aus Jever angereist. Er referierte zum Thema "Die Auflösung Preußens vor 60 Jahren; Ursachen und Folgen" und gab den Anwesenden einen guten Einblick in die Geschichte Preußens sowie sein Aufgehen im Deutschen Reich im Jahre 1871.

Dr. Götz Freiherr von Boyneburg-Lengsfeld-Dornkasch sprach über die "Die Bedeutung überkommener Werte für das 21. Jahrhundert" und gab Anlaß zu einer lebhaften Diskussion über Werte, Wertewandel, Adel und Gottesgnadentum aus heutiger Sicht.

Am Ehrenmal der Stadt Laufen für die Gefallenen der Kriege 1866, 1870/71 und 1914-1918 legten die angeschlossenen bzw. befreundeten Organisationen der "Deutschen Monarchistischen Gesellschaft" - der "Bund aufrechter Monarchisten", der "Bund aufrechter bayerischer Monarchisten und Föderalisten", der "Bismarckbund und Bismarckorden", die "Preußische Gesellschaft Berlin-Brandenburg" sowie die "Kaisertreue Jugend" Kränze nieder.

Nach der Kranzniederlegung folgte ein Gedenkgottesdienst in der Laufener Stiftskirche. Dabei wurde der christlichen Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus gedacht, im besonderen der Jesuitenpater Maximilian Delp und Rupert Mayer. Hierfür war eigens aus Salzburg der katholische Weihbischof Andreas Laun als Hauptzelebrant angereist. Die Predigt hielt der Münchener Jesuit Albert Keller. Schriftlesung und Fürbitten wurden von Mitgliedern der Kaisertreuen Jugend vorgetragen.

Die Vorträge wurden begleitet und ergänzt durch eine Ausstellung, die dem interessierten Besucher sowohl die bayerische Geschichte, als auch den monarchistischen und christlichen Widerstand gegen die NS-Diktatur nahebrachte. Die Teilnehmer des 1. Monarchieforums lobten den rein wissenschaftlichen Charakter der Veranstaltung und die zahlreichen Impulse für die monarchistische Arbeit in der Zukunft."



   
  Besuch der Kaisertreuen Jugend zur Vorbereitung des Monarchieforums

Am Wochende 29.-31. August besuchten einige Vorstandsmitglieder der Kaisertreuen Jugend Laufen an der Salzach zur Vorbereitung des Ende September stattfindenden Monarchieforums 2008. Man machte sich ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten, hatte Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen mit den Mitglieder des Bundes aufrechter bayerischer Monarchisten und Föderalisten e.V. und der Schwarz-Gelben-Allianz aus Österreich. Viele organisatorische Fragen konnten im Zuge dessen geklärt und neue Kontakte hergestellt werden. Daneben fand sich auch noch Zeit, die schöne Stadt Laufen mit ihren zahlreichen Kulturdenkmälern wie etwa dem Stiftsschatz der Pfarrkirche Mariae-Himmelfahrt zu besichtigen.

   
  Treffen von KJ, BaM und den Monarchiefreunden

Auf Einladung der als Partei organisierten Monarchiefreunde fand am Sonnabend, den 08.03.2008 in Fulda eine Vorstandssitzung unter Anwesenheit von Mitgliedern des Bundes aufrechter Monarchisten und der Kaisertreuen Jugend statt. Die von dem Vorstandsmitglied Herrn Thomas souverän geleitete Sitzung gab den anwesenden einen Einblick in die Arbeit der Monarchiefreunde. Als besonderer Tagesordnungspunkt wurde von Seiten der Monarchiefreunde die Möglichkeit einer wie auch immer gearteten Zusammenarbeit ausgelotet. Gerade die von Herrn Spannbrucker repräsentierten bayerischen Monarchiefreunde machten deutlich, dass sie um eine größere Durchschlagskraft zu erzeugen, an einer Zusammenarbeit stark interessiert sind. Es wurden Vorschläge und Anregungen ausgesprochen, die in den zuständigen Gremien erörtert und dann einer Beschlussfassung zugeführt werden sollen.

   
 

Letzte Sekretärin von Kaiserin Hermine erhält die Ehrenmitgliedschaft

Nach einem Brief, langen Telefonaten und Terminverschiebungen war es schließlich soweit: Frau Ursula Topf (96), die Privatsekretärin der letzten deutschen Kaiserin Hermine und Mitglied der 1922 gegründeten Kaisertreuen Jugend war endlich bereit die Berliner Kaisertreuen am 7.03.2008 um 16:00 Uhr zu empfangen. Nachdem wir ausreichend mit Kaffee und Kuchen versorgt wurden, bat uns Frau Topf ins Wohnzimmer. Dort standen bereits Wein und Salzstangen bereit. Während wir uns einschenkten begann Frau Topf zu erzählen, wie sie denn zu dem Posten als Privatsekretärin gekommen sei.

Sie war eines Tages (Ende der 20er Jahre) zur Kaiserin in Berlin eingeladen. In dem Raum standen drei Tische, an denen jeweils vier Stühle standen. Immer drei von ihnen waren mit Gästen besetzt. Die Kaiserin setzte sich nun jeweils auf den vierten Stuhl, unterhielt sich mit ihren Gästen und wechselte danach den Tisch. Schließlich kam die Kaiserin zum Tisch, an dem Frau Topf saß und Hermine beklagte sich über ihre kranke Sekretärin. Prompt und unverfangen fragte Frau Topf ob man denn helfen könne. Die Kaiserin musterte sie eine Weile und fragte dann, ob sie denn schnell und blind schreiben könne. Frau Topf bejahte. Dann dauerte es nicht mehr lange und sie wurde Privatsekretärin Ihrer Kaiserlichen Majestät. Diese und viele andere Geschichten aus ihrem Leben erzählte uns Frau Topf und wir hingen an ihren Lippen. Zwischendurch erkundigte sie sich stets ob auch ja jeder noch etwas zu trinken habe und ermunterte uns dazu, mehr vom Russisch-Brot und den Salzstangen zu nehmen. Dann zeigte sie uns ein Fotoalbum, welches voller Erinnerungen an das alte Berlin, die Kaisertreue Jugend und den Tagen in Doorn war. Unter anderem durften wir ein Gruppenbild der damaligen Kaisertreuen Jugend bestaunen, zahlreiche Postkarten mit Kaiser Wilhelm II. darauf, davon ein paar persönlich unterschrieben und vielen Bildern von Berlin, Unter den Linden und Doorn. Obwohl Frau Topf selbst den Kaiser nie persönlich kennen gelernt hatte, wie sie uns gestand, hatte sie doch viele Geschichten von ihm gehört, die ihr die Kaiserin Hermine bei den nächtlichen Spaziergängen durch Haus Doorn erzählte. Zum Schluss überreichte ihr Robert Schüler im Namen des Bundesvorstandes und des Arbeitskreises Berlin-Brandenburg die Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft in der Kaisertreuen Jugend. Sichtlich überrascht und gerührt zugleich nahm sie sie entgegen, mit einer Träne im Auge. Sie lobte und ermunterte uns, war sehr freudig überrascht, dass es noch Jugendliche gibt, die sich so aktiv für die Monarchie einsetzen. Nachdem sie sich zu einen kleinen Fotoshooting einverstanden erklärt hatte, schossen wir ein paar Fotos, bestaunten noch einmal ihre schöne, urige und stilvoll eingerichtete Wohnung und verabschiedeten uns von ihr. Inzwischen war es bereits 21:00 Uhr.

Frau Topf äußerte ihren Wunsch, dass sie doch gerne zu unseren Treffen erscheinen würde und weiterhin mit uns in Kontakt bleiben möchte. Das war natürlich ganz in unserem Interesse und wir verabschiedeten uns in dem Bewusstsein uns bald wieder zu sehen.

Es war ein sehr schöner und äußerst interessanter Abend, auch in dem Hinblick, ein wenig etwas über die ursprüngliche Kaisertreue Jugend der Weimarer Republik und der Kaiserin und dem Leben in Doorn zu erfahren.

   
  Feier zum 149. Geburtstag von Wilhelm II.

Am 27. Januar 2008 wurde vielerorts in Deutschland wieder der Geburtstag des vorerst letzten Deutschen Kaisers Wilhelm II. gefeiert. So trafen sich auch am vergangenen Sonntag wieder zahlreiche Monarchisten sowie erstmals Mitglieder der "Kaisertreuen Jugend" und des "Bundes aufrechter Monarchisten" in Leverkusen-Lützenkirchen in den Räumlichkeiten des Bierverlegers (u.a. "Kaiser-Wilhelm-Bier") Armin Kotterheidt.

Schon von weitem konnte man die drei schwarz-weiß-roten Fahnen sehen, die wie selbstverständlich - sogar mit staatlicher Genehmigung - am Haus Kotterheidt gehisst waren. Diese Selbstverständlichkeit war es, die der Feier einen besonderen Rahmen verlieh. Zahlreiche Besucher waren im Hof versammelt als der "Lützenkirchener Männergesangverein" einige Lieder sang und zum Ende der gesamte Hof (schätzungsweise 150 Personen) die Kaiserhymne anstimmte. Eine Musikkapelle spielte u. a. "Preußens Gloria" und "Gruß an Kiel" zur Erinnerung an Wilhelm II. Es folgte eine kurze Ansprache von Erzpriester Andreas Mammitzsch von der russisch-orthodoxen Kirchengemeinde in Düsseldorf. Er referierte kurz die Eckdaten von Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria sowie von Kaiserin Hermine und über deren religiöse und soziale Tätigkeiten. Im Anschluß wurde von Erzpriester Andreas Mammitzsch um eine Spende für einen krebskranken Jungen aus der Region Tschernobyl gebeten.

Es folgten interessante allgemeine Gespräche über die Monarchie und deren mögliche Umsetzung. So konnten erste Kontakte zu Interessierten geknüpft-, bzw. bestehende Verbindungen ausgebaut werden. Neben den Mitgliedern der Kaisertreuen Jugend befanden sich zahlreiche weitere Jugendliche und junge Erwachsene unter den Gästen. Freibier und kleine Häppchen rundeten den Tag ab, der sich länger hinzog als gedacht. Als Erinnerung bekamen wir jeder eine Flasche "Kaiser-Wilhelm-Bier" sowie dazugehörige Biergläser geschenkt.

   
 

Arbeitstreffen in Fulda

Am 10. und 11. November trafen sich Mitglieder der KJ aus ganz Deutschland in Fulda, um bei einem Arbeitstreffen Leitlinien und Aktionen für die kommende Zeit zu planen. Die Barockstadt Fulda mit dem beeindruckenden Dom und der Grablege des Hl. Bonifatius, der auch Apostel der Deutschen genannt wird, schien uns neben dem kulturellen Aspekt auch durch die verhältnismäßig zentrale Lage für geeignet.

Wichtige Diskussionsthemen war die Stellung der Arbeitskreise zum Bundesverband. Auch die Überarbeitung der Satzung war Gesprächsthema, hier wurden einige wichtige Änderungen von den Mitgliedern vorgeschlagen und angenommen. Die überarbeitete Satzung wird bald auf unserer Homepage als PDF-Dokument zum Download bereit stehen. Ebenfalls wurde die Erarbeitung einer Präambel zur Satzung beschlossen. Diese soll unsere wichtigsten Grundsätze, wie etwa unser Bekenntnis zur Demokratie, den preußischen Tugenden und dem christlichen Menschenbild und unsere Abgrenzung von totalitären Gesellschaftsmodellen enthalten. Ferner beschlossen die Mitglieder, dass sich die Erstellung einer Geschäftsordnung als „praktische Satzung“ für die weitere Vorgehensweise und Arbeit der KJ sehr positiv auswirken würde. Die Arbeit an dieser Geschäftsordnung wurde bereits aufgenommen.

Leider war Petrus uns nicht sehr wohl gesonnen, so dass am Samstagabend durch Regen nur recht wenig von Fulda erkundet werden konnte. Das Abendessen nahmen wir in einem gemütlichen Lokal ein, in dem wir freudig überrascht sogar ein Portrait Wilhelms II. ausmachen konnten. Bei gemeinsamen Gesprächen und Bier ließen wir den Abend gemütlich ausklingen. Am Sonntag folgte nun die Besichtigung des barocken Doms und des Bonifatiusgrabes. Bei einem kleinen Spaziergang auf das Kloster Frauenberg ließ ein Blick zu den schon schneebedeckten Kuppen der Rhön keinen Zweifel daran, dass der Winter naht. Wie immer ging die Zeit wieder viel zu schnell herum, so dass sich die Mitglieder nach einem gemeinsamen Mittagsimbiss schon wieder auf den Weg zum Bahnhof machen mussten. Es war ein schönes Wochenende, dass der Arbeit für die Monarchie durchaus einige Impulse geben konnte.

   
  Die KJ im Interview mit Zeit online

Sie sind jung und sie haben eine Mission: Deutschland soll wieder Kaiserreich werden. Ein demokratisches, natürlich.

Schloss Augustusburg ist ein repräsentativer Ort. Vor den Fenstern des Besuchercafés erstreckt sich ein weitläufiger Park, Fontänen steigen meterhoch in die Luft. Drinnen tönt der Radetzkymarsch aus unsichtbaren Lautsprechern. Die vier jungen Männer im Tagungsraum tragen „Couleur“ – gestreifte Bänder, mit denen sie ihre Zugehörigkeit zur "Kaisertreuen Jugend" zeigen.

„Wir wollen mehr Monarchie und mehr Basis-Demokratie“, sagt Jens Schwarze, der Erste Vorsitzende. Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, bringt der 22-jährige Student aus Marburg rasch in einen logischen Zusammenhang. Zunächst müsse ein Referendum in Deutschland durchgeführt werden, damit das Volk „endlich über die deutsche Verfassung abstimmen“ könne. Eine Neufassung der Verfassung freilich. Nach dieser würde dann statt des Bundespräsidenten ein Erbmonarch das höchste Amt im Staate einnehmen, am besten einer aus dem Hause Hohenzollern – als Kaiser von Deutschland. (Zeit online)

mehr

   
  Vortragsveranstaltung über Kaiser Wilhelm II.

Bevor man sich im Ev. Gemeindehaus der Benrather Kirchengemeinde zum Vortrag versammelte, führte uns Pfarrer Blümke durch die Dankeskirche, bei der uns das Eröffnungsgeschenk der Kaiserin Auguste Viktoria im Jahre 1915 - eine wertvolle Bibel mit eigenhändiger Widmung - gezeigt wurde. Eine eindrucksvolle Führung durch das Gotteshaus verlieh uns den richtigen Einstieg in die nachfolgende Veranstaltung.

Der erste Vorsitzende der Kaisertreuen Jugend, Jens Schwarze, begrüßte herzlich auch im Namen von Henning v. Normann, als Vertreter der Deutschen monarchistischen Gesellschaft, alle Teilnehmer und bedankte sich für das Interesse an der Veranstaltung, die sich mit der Geschichte Wilhelms II. beschäftigt. Das heutige Treffen ist die erste gemeinsame Veranstaltung beider Organisationen. Das Hauptreferat des Treffens mit dem Titel "Kaiser Wilhelm II. - ein Leben vor der Geschichte" wurde von Alexander Ulsmann gehalten. Für seinen sehr interessanten Vortrag legte er besondere Schwerpunkte auf die Frage der Mitverantwortung des Kaisers am 1. Weltkrieg und auf die Ereignisse im Zusammenhang mit seiner Abdankung, sowie seine Einstellung zum 3. Reich. Wir wurden durch einen schwierigen und wechselvollen Lebenslauf geführt, wobei alle Erkenntnisse neuester Geschichtsschreibung Berücksichtigung fanden. Schwächen und Stärken, Erfolge und Misserfolge dieser besonderen historischen Persönlichkeit wurden ausgewogen dargestellt. Aber auch die vielfachen Bezüge innerhalb der Familie fanden eine umfangreiche Berücksichtigung. Selbst für den historisch gut informierten Zuhörer gab es bei diesem ausgezeichneten Vortrag noch etwas Neues zu erfahren. Es schloss sich eine interessante Diskussion an, die damit endete, Aktivitäten beider Organisationen der nächsten Zeit zu besprechen. Man befindet sich in der Aufbauphase und so soll ein Arbeitswochenende geplant werden, um künftige Strukturen zu erarbeiten.

Am späten Nachmittag fand dann ein sehr schöner gemeinsamer Spaziergang bei Kaiserwetter im Park des Benrather Schlosses statt. Hier gab es die Gelegenheit zu ausgiebigen persönlichen Gesprächen. Den Ausklang bildete ein gemeinsames Essen im Restaurant Korfu ganz in der Nähe des Schlossplatzes.

   
 

Gründung des AK Hessen

Am 3. März 2007 trafen sich in der schönen Stadt Herborn im Lahn-Dill Kreis zahlreiche Mitglieder der Kaisertreuen Jugend, um den AK Hessen zu gründen. Nach einer kurzen Begrüßung am Bahnhof, brachen die Mitglieder zum Mittagessen in das schöne Lokal und Brauhaus „Gutshof Herborn“ auf, in welchem auch offiziell der AK Hessen gegründet wurde. Zum AK Leiter der KJ Hessen wurde unser Mitglied Moritz Thamer ernannt. Nach dem Gründungsakt im „Gutshof Herborn“ führten die einheimischen Mitglieder der KJ die anderen noch durch die Stadt Herborn - die auch trotz des sehr schlechten Wetters ihre volle Pracht entfaltete. In einem Herborner Café wurden dann noch Gespräche über Monarchie, Politik und die Kaisertreue Jugend geführt, welche den Tag abrundeten. Danach folgte der Gang zum Bahnhof, an welchem sich die Teilnehmer verabschiedeten. Es war ein gelungener Tag, der AK Hessen ist nun bereit seinen Beitrag für die Monarchie zu leisten.


   
 

Vereinsgründung und Kaisergeburtstagsfeier in Berlin, 27.01.2007

Am
27. Januar 2007 trafen sich unter einem blauen Winterhimmel ein Teil der Mitglieder der Kaisertreuen Jugend an der Hof- und Domkirche zu Berlin. Anlass war der 148. Geburtstag seiner Majestät Kaiser Wilhelms II. sowie die Vereinsgründung der Kaisertreuen Jugend als vorerst nicht eingetragener Verein. Nach der Besichtigung des Berliner Doms und der Hohenzollerngruft ging es ab 14.00 Uhr ins Berliner Traditionsgasthaus „Zur Gerichtslaube“, wo die Vorstandsmitglieder die Satzung unterzeichneten. In einer kurzen Rede wies der Erste Vorsitzende Jens Schwarze auf die wichtigsten Tugenden für Monarchisten hin: Bescheidenheit und Geduld! Des Weiteren erinnerte er an den Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und wies darauf hin, dass es auch die Abschaffung der Monarchie war, die den Weg ebnete für einen selbsternannten „Führer“.

Auch die Presse zeigte Interesse, so mussten die Teilnehmer einem Team des „Berliner Kurier“ Rede und Antwort stehen. Leider war das Interview wesentlich positiver als der tatsächlich erschienene Artikel.

Nach dem formellen Teil der Veranstaltung ließen die Teilnehmer den Tag bei einem gemeinsamen Essen und Gesprächen über Monarchie und Politik ausklingen. Abends zogen einige Teilnehmer dann noch durch die Berliner Kneipen. Sonntagmorgen stand dann ein Gottesdienst in der Spandauer St. Nikolai Kirche auf dem Programm. Nachmittags
ging es mit der Besichtigung des neu eröffneten Bodemuseums weiter, bis man sich am frühen Abend voneinander verabschiedete und die Heimreise antrat.

Die Kaisertreue Jugend steht nun auf eigenen Füßen und ist bereit, ihren Platz in der monarchistischen Bewegung in Deutschland einzunehmen!

Satzung

Aufnahmeantrag

 


Foto: Uhlemann, Berliner Kurier


Foto: Uhlemann, Berliner Kurier

   
 

Bericht über die Weihnachtsfeier der KJ in Telgte/Westfalen

Am 16. Dezember 2006 trafen sich erneut zahlreiche Mitglieder der Kaisertreuen Jugend im kleinen Örtchen Telgte nahe Münster, um sich bei einem Weihnachtsessen besser kennen zu lernen und über die weitere Vorgehensweise zu beratschlagen.

Der Zeitpunkt für die Gründung eines zunächst nicht eingetragenen Vereins wurde auf den 27. Januar 2007, also den Kaisergeburtstag, festgelegt. Ort der Gründung soll gerade auch aus historischen Gründen Berlin sein. Um zahlreiche Teilnahme wird gebeten!

Es folgte eine Zusammenfassung über die Öffentlichkeitsarbeit der letzten Monate und ihre Höhen und Tiefen. Eindeutiger Erfolg stellt der Artikel der „Rheinischen Post“ vom 23. November des Jahres dar, welcher größtenteils objektiv und sachlich über die Kaisertreue Jugend und ihre Ziele informierte. Weniger begeistert zeigte sich der Vorstand von einer gewissen „unvernünftigen Flugblattaktion“ in Sachsen, in die sogar eine große deutsche Boulevardzeitung verwickelt war. Diese Aktion war nicht von uns autorisiert, zudem erfuhr der Vorstand nur durch einen Zufall von der – sicherlich nicht positiven – Aktion.

In Hessen hat sich einiges getan, so konnte durch Mitglieder des Arbeitskreises Rheinland-Westfalen der persönliche Kontakt zu monarchiebegeisterten jungen Menschen aus dem westhessischen Lahn-Dill-Kreis hergestellt werden. Die Gründung eines hessischen Arbeitskreises liegt nicht mehr in weiter Ferne!

Neben den KJ-Angelegenheiten stand vor allem auch die Situation anderer Vereine, die der monarchistischen Bewegung angehören, auf der Tagungsordnung. Der Vorstand einigte sich auf verstärkte Zusammenarbeit mit der Deutschen Monarchistischen Gesellschaft, welche sich im Dezember 2006 gründete.

Zudem wurden die KJ’ler Zeuge der Gründung des „Bundes Aufrechter Monarchisten“. Die Bewegung ist um einen Verein reicher geworden, mit dem wir auf gute Zusammenarbeit hoffen!

Bei einem gemütlichen Abendessen wurde dann noch über Monarchie im Allgemeinen, die Zukunft der Bewegung sowie über aktuelle politische Themen diskutiert.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer!




Der "Bund aufrechter Monarchisten" wird gegründet

 
 

Bericht über die Mitgliederversammlung der Kaisertreuen Jugend in Kassel

Ein wichtiger Schritt zur besseren Vorbereitung von künftigen Aktionen, aber auch für die künftige Politik und Handlungsweise der Kaisertreuen Jugend stellte die Mitgliederversammlung am Samstag, dem 21. Oktober 2006 im Bürgerhaus Waldau in Kassel dar.

Die Tagungsordnung sah unter anderem Diskussionen über die zukünftige Finanzierung, unsere Internetpräsenz, die Kooperation mit anderen monarchistischen Organisationen und auch Öffentlichkeitsarbeit vor. So wurde einstimmig beschlossen, ab dem 1. Januar 2007 einen Mitgliedsbeitrag von 24 Euro bzw. 12 Euro ermäßigt pro Jahr zu erheben. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Finanzierung der KJ und der Vorbereitung größerer Aktionen, die ohne entsprechende Kostendeckung nicht zu realisieren sind. Des Weiteren wurde ein Vorstand gewählt. Obwohl kein eingetragener Verein, waren sich die Teilnehmer doch einig, dass ein Vorstand erheblich dazu beitragen kann künftige Aktionen besser zu planen und sich um die Organisation der KJ zu kümmern. Einstimmig gewählt wurden:

  • Jens Schwarze, Marburg – 1. Vorsitzender

  • Michael Sonntag, Düsseldorf – Stellvertreter

  • Tobias Vitten, Düsseldorf – Kassenwart

  • Heinz Emmrich, Loccum – Schriftführer

Ein thematischer Schwerpunkt lag auf der Organisation des Sommeraktionswochenendes 2007 in Detmold. Hierbei soll vermehrt auf die Einbindung der lokalen Presse geachtet werden, auch soll das Fürstenhaus vorab informiert werden.

Die Kooperation der Kaisertreuen Jugend mit Tradition und Leben e.V. soll auf der Ebene der Arbeitskreise fortgesetzt werden. Gerade Sachsen dient hier als Vorbild. Auch die Zusammenarbeit mit anderen monarchistischen Organisationen soll gefördert werden.

Die Überarbeitung unserer Internetpräsenz stellte ebenfalls ein wichtiges Thema dar, so soll unsere Seite optisch ansprechender, benutzerfreundlicher und informativer gestaltet werden. Gleiches gilt auch für das Forum.

Am folgenden Sonntag wurden dann nochmals Flyer im Schlosspark Wilhelmshöhe verteilt, auch hier mit größtenteils positiver Resonanz der Bevölkerung. Ein Kneipenabend und ein gemeinsames Abendessen trug dazu bei, dass die Mitglieder sich besser kennen lernten.

Der Vorstand bedankt sich bei allen anwesenden Teilnehmern. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die auf eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit für unser Ziel hoffen lässt.

 

Wieder was für Guidoknoppisierte

Carl von Württemberg

Wer auf Geschichtsunterricht mit Bibi-Blocksberg-Niveau steht kam am Sonntag (20.08.06) um 23:35 bei ZDF-History ganz auf seine Kosten. Diesmal machte Guido ein Quiz zum Thema Monarchie. Das schlimmste waren nicht einmal die 29 völlig belanglosen Fragen, viel schlimmer waren die obligatorischen "Promis". Der Zuschauer hatte das Vergnügen fast 55 Minuten der penetranten Darstellung prominenter Dummheit beizuwohnen, die nur durch fahrlässige oder absichtliche Ungenauigkeiten in Guidos-Geschichts-Spots unterbrochen wurden.

Dem Quiz ging eine Umfrage voraus, deren Ergebnis wahrscheinlich repräsentativ ist. Oh Gott! Demnach wissen zwar 89% der Deutschen, dass Sissi eine Kaiserin war die durch Romy Schneider berühmt wurde. Dass Sie ihre Kartoffel auf ihrem Teller aber Friedrich dem Großen zu verdanken haben, wussten nur 31%. Das Letizia v. Spanien früher Journalistin war, wissen dank Gala und Bild 42% der Deutschen, wie dieses Land aber wieder Monarchie wurde wissen nur 29%. Die Fragen standen im Voraus, bereits mit Ergebnissen, im Internet.

Interessant und einzigster Grund wach zu bleiben war der Schluss, eine Umfrage: Monarchie oder Republik. In Guidos typisch rechthaberischer Art wiederholte er noch mal schnell, seine als falsch bewiesenen Aussagen über Kaiser Wilhelm II., die auch schon mit der Nominierung für einen Geschichtsfälscherpreis geahndet wurden (mehr dazu hier). Zum einen "führte Kaiser Wilhelm II. Deutschland in den 1 Weltkrieg" (natürlich mit Alleinschuld und ohne jegliche Friedensbemühung), zum andern "strebte er nach Großmacht für Deutschland"

Vielleicht war Guido aber auch nur traurig, dass er den Preis 2000 nicht bekommen hat und versucht es deshalb erneut.

Die Umfrage brachte anschließend nichts neues heraus: "13% der Deutschen sind unverbesserliche Monarchisten", der Rest hat zuviel ZDF-Bibbi-Blocksberg-History geguckt und ist an seinem eigenem Erbrochenem erstickt.

Herzog Carl von Württemberg plädiert für Monarchie in Deutschland

„Die Monarchie scheint für mich die beste Staatsform zu sein.“
(Carl Herzog von Württemberg)

Carl von Württemberg

Stuttgart (ots) - Carl Herzog von Württemberg würde es begrüßen, wenn in Deutschland wieder eine parlamentarische Monarchie eingeführt würde. "Die Monarchie scheint für mich immer noch die beste Staatsform zu sein", sagte der Herzog, der am 31.07.06 seinen 70. Geburtstag feiert, in einem Interview der Stuttgarter Zeitung (Dienstagsausgabe). Der Stammhalter des 200 Jahre alten Hauses Württemberg plädiert für einen König oder eine Königin als höchsten Repräsentanten des Staates. "In meinen Augen ist ein Monarch weit weniger abhängig als ein aus der Politik nach oben gekommener Repräsentant des Staates", sagte der Jubilar. Ein auf Lebenszeit agierender Monarch könne mehr gestalten als ein auf Zeit gewählter Politiker.

Express

Carl Herzog von Württemberg stammt aus der katholischen Linie des Hauses Württemberg. Er gilt als geschickter Unternehmer und hartnäckiger Spendensammler mit engen Verbindungen in Wirtschaft, Politik, Kultur und Kirche. Zu seinem heutigen 70. Geburtstag gratulieren ihm auf seinem Stammsitz Schloss Altshausen unter anderem der amtierende baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger sowie dessen Amtsvorgänger Erwin Teufel und Lothar Späth (alle CDU).

Gründung der Kaisertreuen Jugend im Bereich West

Am Samstag, den 17. Juni 2006 gründete sich das Rheinisch-Westfälische Bündnis in Düsseldorf. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Martin-Luther-Platz wurde zum Treffpunkt für die acht Interessenten, die zwischen 11:30 Uhr und 12:00 Uhr erschienen. Zur Erinnerung an diese denkwürdige Stunde wurden dann Fotos vor dem Kaiserdenkmal gemacht. Anschließend fuhr die Gesellschaft zum nahen Schloss Benrath und besichtigte dort die ausgedehnten Parkanlagen und das Rokokoschloss. Im Schlossparkcafé wurde dann die Gründung vollzogen und durch Unterschrift der Anwesenden auf einer Gründungsurkunde bezeugt. Die Stimmung an diesem Tag war sehr locker und es wurden Gespräche über die Monarchie, über Preußen und seinen Adel, über Deutschland, über den Thronprätendenten, über die TuL und selbstverständlich über die Kaisertreue Jugend geführt. Auch wurde ein künftig monatlich stattfindendes Arbeitstreffen beschlossen, bei dem man Aktionen bzw. Fahrten planen kann. Doch kamen am Gründungstag auch private und lustige Gespräche nicht zu kurz. Am Nachmittag wurde der Corps de Logis von Schloss Benrath besichtigt und am Abend besuchte ein Teil der Gruppe das Düsseldorfer Brauhaus "Füchschen" in der Altstadt. Der Westen steht und ist ausbaufähig! Interessenten mögen sich gerne melden!

Aktion vor Berliner Dom

Nach der erfolgreichen Gründung der Berliner KJ war es nun an der Zeit für Taten und Aktivität. Am Sonntag den 11.06, 9.00 Uhr versammelten sich die Mitglieder der KJ-Berlin um ihre Mitbürger auf die Alternative "Monarchie" hinzuweisen und ihre Meinung dazu kundzutun.

maje

Hauptsächlich sind wir dabei auf positive Reaktionen gestoßen, die meißten Passanten zeigten sich interessiert, einige wollten gar noch Flugblätter für Verwandte und Freunde mitnehmen. Auch eigneten sich die Flugblätter hervorragend dazu, sie an Scheibenwischer der parkenden Autos zu heften.

auto

Zum Schluss blieb kein Flugblatt übrig und wir nahmen einen sehr positiven Eindruck mit nach Hause. Im Anschluss daran entschlossen sich einige Mitglieder noch den Gottesdienst im Berliner Dom zu besuchen, während die Anderen noch die restlichen Flugblätter verteilten.

Alles in Allem, eine gelungen Aktion!

Königreich von Serbien? Kronprinz prescht vor!

Nach dem Unabhängigkeitsvotum Montenegros hat sich Kronprinz Alexander für eine Restauration der Monarchie in Serbien ausgesprochen. "Jetzt ist ein glänzender Augenblick für Serbien gekommen, für Ordnung im eigenen Haus zu sorgen - und zwar nach unseren eigenen Maßstäben. Der Maßstab heißt Königreich von Serbien", erklärte Alexander Karadjordjevic am Mittwoch.

Eine konstitutionelle Monarchie sei der Eckstein für ein "neues Serbien". Alexanders Familie war erst nach dem Sturz des Milosevic-Regimes im Jahr 2000 die Rückkehr aus dem Exil erlaubt worden, nachdem in der sozialistischen Ära der königlichen Familie per Dekret Bürger- und Eigentumsrechte entzogen worden waren.

Alexander wurde im Exil geboren, nachdem sein Vater Peter vor der deutschen Invasion im Zweiten Weltkrieg nach Großbritannien geflohen war. Peters Vater Aleksandar wurde 1934 ermordet.

Alexander nannte konstitutionelle Monarchien wie in Spanien, den Niederlanden und Schweden ein Erfolgsmodell, da die Staatsoberhäupter über der Tagespolitik stünden. Alexander bot zugleich allen Politikern Serbiens Gespräche an. Die Partei der Serbischen Erneuerung von Außenminister Vuk Draskovic steht der Restauration der Monarchie positiv gegenüber und möchte den Kronprinzen unterstützen.

Der Verlust Montenegros markiert für das Balkanland indes eine historische Zäsur, da damit auch die letzte der ehemaligen Republiken des Vielvölkerstaates Jugoslawien der Regierung in Belgrad von der Fahne geht. Montenegro war seit dem Ende des Ersten Weltkrieges mit Serbien staatlich verbunden, nachdem es Jahrzehnte vorher auf dem Berliner Kongress 1878 als unabhängiges Fürstentum von den Großmächten Europas anerkannt worden war.

"Ein Sparkassendirektor" - SPD macht sich über Köhler lustig

In der SPD gibt es nach Informationen der "Passauer Neuen Presse" massive Kritik an der Amtsführung von Bundespräsident Horst Köhler. "Nach einem achtbaren Start ist er nur noch eine Enttäuschung", sagte ein Mitglied der SPD-Fraktionsführung der Zeitung (Freitag).

Ein sozialdemokratisches Regierungsmitglied wird mit den Worten zitiert: "Wir haben einen Bundespräsidenten, der immer Sparkassendirektor geblieben ist." Aus Rücksicht auf den Koalitionspartner Union und aus Achtung vor dem Amt des Bundespräsidenten wolle jedoch niemand aus der SPD Köhler offen angreifen, hieß es.

(dpa)

Gründung der Kj-Aktivistengruppe Berlin

Am 15. April war es soweit. Die Berliner Kaisertreuen haben sich dazu entschlossen aktiver der Monarchie beizupflichten, indem sie sich in einem "Berliner Aktivistenbündnis" zusammenschlossen. Um 15.00 Uhr trafen wir uns vor der Preußischen Residenz, Schloss Charlottenburg, um dem Ereignis eine würdige Umgebung zu verleihen. Nach einer kurzen Begrüßung ging es dann gleich in die Ausstellung "Der Kaiser und die Macht der Medien", wo uns eindrucksvoll veranschaulicht wurde, wie die Kaiser des Deutschen Reiches die Medien zu ihrer Selbstdarstellung nutzten. Auch die Filme und Privataufnahmen von Kaiser Wilhelm II gaben uns einen Einblick in das Alltgasleben eines Deutschen Monarchen. Im Anschluss an diese interessante Ausstellung begründeten wir in einem Café das Berliner Aktivistenbündnis, auch mit der Zuversicht darauf, dass durch diese Gründnug wir in Zukunft weitere Mitglieder werben können, das Medieninteresse dadurch an uns steigt und wir uns aktiver für die Monarchie einsetzen können. Wir hoffen damit auch das Interesse an den Berliner und Brandenburger Kaisertreuen geweckt zu haben und sich somit in Zukunft mehr Mitglieder bei mir melden, sodass wir unsere Ziele effizienter und zielstrebiger erreichen können.

Robert Arno Schüler, Gründer des Berliner Aktivistenbündnisses

Kundgebung in Dresden

Als sich die Mitglieder des TuL Arbeitskreises Sachsen im Januar entschieden, den 11. März als Termin für das nächste Treffen festzulegen, ahnten sie nicht, dass sich Dresden an diesem Tag immer noch in Winter und Kälte hüllen würde. Trotz alledem versammelten sie sich nach vorherigem Gespräch und Mittagessen im Gasthaus "Zur Mangel" auf dem Schlossplatz vor der Silhouette von Stadtschloss und Hofkirche, um das erste Mal öffentlichkeitswirksam ihre Überzeugung kundzutun.

Unter der sächsischen Fahne hielt in eisiger Kälte, Schneegestöber und im vom Elbufer herkommenden Wind zunächst Florian Günther auf dem noch existierenden Sockel des König-Georg-Denkmals eine Rede. Er griff darin die Heuchelei an, mit der dem Volke weiß gemacht werde, es lebe im demokratischsten Land der Erde und stellte die Frage, warum das Volk sich dann nicht an der Herrschaft im Lande beteiligen dürfe. Er sagte: "In Deutschland haben wir nur an einem einzigen Tag alle vier Jahre Demokratie und das ist bei der Bundestagswahl!" Er kritisierte, dass nach der abgeschlossenen Bundestagswahl, das Volk jeglichen Einfluss im Staat verliert und unsere Volksherrschaft eigentlich eine Parteienherrschaft ist. Auch bemerkte er, dass eine abgegebene Stimme, nicht immer den Effekt erzielt, den sie erzielen soll. Pazifisten, die in der Überzeugung eine pazifistische Partei zu wählen, Grün gewählt haben, haben mit dieser Stimme "Für den Frieden" eine Partei gestärkt, die Deutschland in den ersten Krieg seit dem 2. Wk geführt hat. Die Stimme des Wählers wurde also ins Gegenteil verkehrt. Er griff auch an, dass unser Grundgesetz bis heute nicht vom Volk durch Wahlen legitimiert ist, ja das noch nicht mal alle Landtage dem GG beigetreten sind! "Dieses Grundgesetz ist nicht zum Schutze des Volkes, sondern zum Schutze des Staates gedacht - das ist nicht die Aufgabe einer Verfassung!"

Um Deutschland weiter zu demokratisieren forderte Günther eine Einschränkung der Parteienmacht, von Unten und von Oben. Von Unten soll das Volk die Möglichkeit zum Volksentscheid bekommen. Dieser soll es ermöglichen, dass das Volk zum erstenmal in unserer Geschichte selbst realen Einfluss auf die Politik üben kann. Er kritisierte Leute die behaupten das Volk sei zu dumm für Volksentscheide. "Es ist wohl schwieriger", so Günther, "die Kompetenz einer Person die man gar nicht kennt, nur aus dem Fernsehen - wo sie uns eine Show vorspielen kann - einzuschätzen, als wenn wir für oder gegen die Einführung des Euro sind!" Dass das Volk nicht alle Hintergründe kennen kann, mag sein aber dann müssen die Parteien das Volk informieren. In den meisten Staaten Europas, vor allem in Monarchien sind Volksabstimmungen erlaubt, in Deutschland bis heute nicht!

Die Eingrenzung der Parteienmacht von Oben, sollte durch ein Staatsoberhaupt geschehen, dass unabhängig von Parteien und somit von Wahl sein Amt ausführt. Es solle auf lange Zeit mit dem Staat verbunden sein und so die Entwicklung dieses beobachten. Er kritisierte die Abhängigkeit des Präsidenten von der Partei, der er angehöre.

weiter

Kaisergeburtstagsfeiern in ganz Deutschland!

RiesaRiesa

Am 27.01.06 wurde in vier deutschen Städten der Geburtstag Kaiser Wilhelm II. gefeiert. In Leverkusen, Leipzig, Riesa und Karlsruhe wurde der ehm. Feiertag mit unterschiedlichen Nebenaktivitäten gefeiert. Während in Leipzig eine kleine Feier veranstaltet wurde, die wohl verschiedene Aktionen (siehe Terminbox) zur Folge haben wird; wurde in Leverkusen, im Lokal der Familie Kotterheit, wo auch das selbstgebraute Kaiser Wilhelm II. Bier ausgeschenkt wurde, die Gründung eines neuen Monarchistischen Arbeitskreises für den Großraum Köln vorbereitet. Zur Gründung des Arbeitskreises Großraum Köln berichtete die Kölnische Rundschau.

Leverkusen

Bericht über die Feier in Leverkusen von Dr. med. Franz Volta

Superminister für Deutschland 1888 - 1918

Aufklärung gegen rechtsextreme Gewalt

Folgender Brief wurde vom Kameraden Tobias Guggenmoser an das Netzportal "Mut gegen rechte Gewalt" (http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/) geschickt, in der er auf den Missbrauch von kaiserlichen und anderen deutschen bzw. preußischen Symbolen durch Rechtsextreme hinweist.

Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst einmal muss ich Ihnen meine Anerkennung aussprechen, dass Sie sich dem Kampf gegen das rechtsextreme Gedankengut verschrieben haben. Dazu gehört auch heutzutage viel Rückgrat und Zivilcourage.

Ich möchte Sie auf etwas hinweisen, das im Vergleich zu den Menschen, die täglich direkte oder auch indirekte (durch Angstkampagnen etc.) Opfer rechter Gewalt werden, eher nebensächlich erscheint, bei näherer Betrachtung aber eine der schlimmsten Begleiterscheinungen rechtsextremer Aktivitäten ist. Es ist dies der Missbrauch von Symbolen der deutschen Geschichte, die mit der Nazi-Diktatur nichts zu tun haben, ja teilweise sogar im direkten Widerspruch zur rechten Ideologie stehen.

den ganzen Brief

SPD-Chef Platzeck preist Preußens alte Tugenden

Matthias Platzeck

Berlin -
Der SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck hat sich für eine Rückbesinnung auf positive preußische Tugenden in Politik und Gesellschaft ausgesprochen. "Auch wenn es für manchen altmodisch klingt: Bewährte Grundeigenschaften wie Anständigkeit, Verläßlichkeit und Pflichterfüllung sollten in Deutschland wieder mehr Einzug halten", sagte Platzeck in einem dpa-Gespräch. Eine in großen Teilen der Bevölkerung verschwundene Grundzuversicht könne nur neu entstehen, wenn auch solche Werte insgesamt stärker wieder respektiert würden. "Es sollte auch wieder eine gute Tugend werden, daß Politiker anständiger und fairer miteinander umgehen", so Platzeck weiter.

Nach seinen Worten wird die SPD in den nächsten Monaten in der Debatte um ein neues Programm verstärkt darangehen, "neue Antworten" auf gesellschaftliche Veränderungen zu geben. Für ihn sei dabei der "skandinavische Weg" Vorbild. Schweden und Finnen hätten es geschafft, aus tiefen Krisen heraus ihre Länder "auf Vordermann zu bringen", ohne dabei den sozialen Zusammenhalt aufzugeben. Platzeck sagte zu dem, was er in Finnland gesehen habe: "Soviel Modernität, verbunden mit großer Wärme, wo man sich intensiv um Kinder kümmert, davon wünsche ich mir auch in unserer Gesellschaft mehr."

Quelle: Die Welt

die Preußischen Tugenden

Gründung des Arbeitskreis Sachsen in Riesa!!!

Gründungsfeier

Am 19.11.05 gründete sich der Kj- und TuL-Arbeitskreis Sachsen in Riesa. Die zweitägige Veranstaltung war gut besucht und fand in perfekten Atmosphäre der Restauration zur Kaiserkrone statt.

mehr

Cossiga: Österreicher sind Deutsche

ehm. italienischen Staatspräsident Francesco Cossig Für den früheren italienischen Staatspräsident Francesco Cossiga gibt es keine österreichische Nation. Cossiga, der vor kurzem in Südtirol Urlaub machte, sagte in einem Interview: "Die Österreicher sind Deutsche!" In einer Ausgabe des Magazins "FF" wird Cossiga wie folgt zitiert: "In diesem Punkt hatte Hitler recht. Die österreichische Nation gibt es nicht. Oder gibt es etwa eine österreichische Musik, eine österreichische Literatur?" Auch die Südtiroler, so der römische Senator auf Lebenszeit, seien daher keine österreichische, sondern "eine deutsche Minderheit". Österreich gebe es "als Staat, nicht aber als Nation"; die "österreichische Nation ist eine Erfindung der Austrofaschisten des Kanzlers Dollfuß". Engelbert Dollfuß war 1934 von ins Kanzleramt eingedrungenen Nationalsozialisten erschossen worden.

Quelle: Der Monarchiefreund, Ausgabe Herbst 2005

Danke Stadt Göttingen

Am Samstag, den 29.10.2005, fand in Göttingen eine Demonstration der NPD statt. Für den ca. sechs Kilometer langen Demonstrationsweg hat die Stadt Göttingen "scharfe Auflagen" verhängt. Unter anderem wurde es der NPD ausdrücklich gestattet, neben schwarzen Fahnen und Parteiflaggen, auch schwarz-weiß-rote Fahnen des Kaiserreiches zu schwenken. Die PKP bedankt sich bei der Stadt Göttingen für die Unterstützung des eh schon in der Bevölkerung mangelhaften Geschichtsbewusstseins und dem direkten Hinweis auf die anscheinend in den Köpfen der Beamten der Stadt herrschende logische Verknüpfung von "NS-Republik" und Kaiserreich. Somit sind alle Monarchisten also nun "erwiesenermaßen" NPDler und Nazis. Vielen Dank für diesen Bärendienst der Demokraten, der in unseren Augen eine neuerliche, groteske Verunglimpfung der Monarchie darstellt!

Quelle: DOL2DAY - PKP

Monarchiefreunde wollen in bayerischer Kommunal- und Kreistagswahl antreten!

Nach unseren Informationen plant der bayerische Landesverband der Partei der Monarchiefreunde, zur nächsten Kommunalwahl in Bayern in verschiedenen Orten zu kandidieren. Genauer wurde der Kreis Oberbayern genannt. In diesem Fall können sich die Monarchiefreunde der Unterstützung durch die Kaisertreue Jugend sicher sein! Als uneingetragener Verein unterstützen wir jeden, der unserer Sache dienlich ist. Hauptaufgabe des Bundesverbandes sollte es bis dahin sein, die leicht verstaubt anmutende Netzseite zu überarbeiten und das Wahlprogramm in einigen Punkten an die aktuelle politische Lage anzupassen. Gerade in der derzeitigen Situation, in der unser Land steckt, nimmt der Zulauf zu den Monarchiefreunden zu. Bayern zählt zu den stärksten Landesverbänden der Partei.

Hurra! Ich bin Deutschland

Ich bin Deutschland?

"Du bist Deutschland", so lautet das Motto der bisher größten Werbekampagne, die es je in Deutschland gegeben hat. An sich ist an der Idee auch nichts schlechtzureden, es kann nur positiv sein, wenn man auch bei uns endlich ein ganz bißchen normalen Patriotismus entwickelt.

Aber ist es nicht traurig, daß dieser nur dadurch zu erringen ist, indem man sagt: "Du bist Deutschland, also tu dir endlich selbst was gutes!". Was dadurch offensichtlich ist, war für Demoskopen sicherlich ein besonders Problem. Warum sind die Deutschen unpatriotisch? Der 2. Weltkrieg ist sicher ein Argument, aber erstens kann man den nicht rückgängig machen und zweitens sollte doch langsam jeder den Unterschied zwischen Nationalismus und Patriotismus erkannt haben. Aber so etwas lernt man ja noch nicht einmal in der Schule.

mehr

Umfragen zur Monarchie

Immer wieder gibt es aktuelle Umfragen zur Monarchie: hier ein Überblick

zum Archiv 2005

Immer Top Aktuell?
Monarchie_der_Zukunft! abonnieren!
Powered by de.groups.yahoo.com